Ratgeber, Sockelleisten

Fußbodenleisten – Harmonie zwischen Wand und Boden

weiße Fußleiste

Fußbodenleisten bilden einen Übergang zwischen Wand und Fußboden. Wie ein Bild rahmen Sie Ihren Boden ein und verstärken dessen Charakter. Fußleisten schützen Wände vor Schmutz und Beschädigungen. Sie schließen Dehnungsfugen zwischen Wand und Boden, die beispielsweise bei der Verlegung von Parkett oder Laminat entstehen.

Fußbodenleisten existieren in den unterschiedlichsten Materialien, Längen, Höhen und Profilformen. Die Materialvielfalt erstreckt sich dabei von Holzleisten über Kunststoff bis hin zu Metall oder Kork. Es sollte immer ein einheitliches Finish entstehen, das Fußboden und Fußleisten miteinander verbindet.

Fußbodenleisten aus MDF, Kunststoff oder Massivholz?

MDF bezeichnet einen Holzwerkstoff, der vor allem aus rindefreiem Nadelholz besteht. Durch eine schonende Verpressung mit Holzkleber entsteht ein homogener Holzwerkstoff, der sich insbesondere sehr gut an Parkett und Laminat anpassen lässt. Fußbodenleisten aus Kunststoff bieten hingegen den Vorteil, dass sie leicht, flexibel und hochwertig sind. Sie lassen sich durch farblich passende Ecken optimal mit einander verbinden und empfehlen sich für viele verschiedene Einsatzbereiche. So können Kunststoffleisten beispielsweise einen harmonischen Übergang von Wand und Teppich oder PVC-Bodenbelag ermöglichen und zeigen sich als langlebige und robuste Fußleisten.

Fußbodenleisten aus Massivholz besitzen schließlich eine einzigartige Maserung und verleihen jedem Raum einen individuellen Charakter. Holz bringt als natürliches Material Lebendigkeit und natürliche Eleganz in jeden Wohnraum. Sie stammen vor allem von Laub- und Edelhölzern, die von Ahorn über Kirsche bis hin zu Nussbaum reichen.

MDF Sockelleisten (206)

Massivholz Sockelleisten (129)

Wie ergänzen sich Fußboden und Fußbodenleiste am besten?

Fußbodenleisten sollten mit dem Bodenbelag möglichst gut harmonieren. Damit sich die Eigenschaften von Fußleisten und Bodenbelag gegenseitig ergänzen, sollten Sie beides aufeinander abstimmen. So empfehlen sich Massivholzleisten insbesondere für Echtholzböden. Besteht der Bodenbelag aus Naturholz, eignen sich auch Fußleisten in Weiß hervorragend.

Laminat verträgt sich hingegen mit folierten Fußleisten am besten. Insbesondere Leisten auf MDF-Basis gelten als verformungsbeständig und ergänzen das Laminat in seiner Optik. Wenn Sie Teppichboden verlegt haben, besteht des Weiteren die Möglichkeit, spezielle Kunststoffleisten mit Teppichresten zu verkleben. Auf diese Weise erschaffen Sie ein harmonisches Raumbild. Alternativ können Sie natürlich auch andersfarbige Fußleisten auswählen. Sie sollten allerdings auf eine Holzoptik verzichten, sodass ein überzeugendes Gesamtbild entstehen kann.

Insgesamt gilt außerdem, dass Fußbodenleisten niemals über die Türbekleidung hinausragen sollten. In einem solchen Fall bilden sich nicht nur unschöne Kanten, sondern es besteht ebenfalls die Gefahr, dass die Kanten schnell beschädigt werden. Bei einer flachen Türverkleidung sollten Sie also auch auf eine flache Fußleistenform achten.

Wie berechnet sich die Länge der Fußbodenleiste?

Die wenigsten Räume sind vollkommen quadratisch. Neben Winkeln in den Raumecken wollen auch bodentiefe Fenster, Türen, Vorsprünge und weitere Unregelmäßigkeiten im Wandverlauf beachtet werden. Die meisten Fußbodenleisten besitzen zudem eine Standardlänge, die in den wenigsten Fällen für eine ganze Wand ausreicht. Somit müssen die Leisten zugeschnitten werden, wobei eine gewisse Menge an Verschnitt anfällt.

Generell gilt, dass Sie zunächst die Anzahl der laufenden Meter der Fußbodenleisten berechnen sollten. Oftmals können Sie zweimal die Länge des Raumes plus zweimal die Breite des Raumes berechnen. Anschließend subtrahieren Sie alle Unebenheiten, durch die die Fußbodenleisten unterbrochen werden. Fällt Ihr Raum sehr verwinkelt aus, lohnt es sich außerdem, genauestens nachzumessen. So gehen Sie auf Nummer sicher und bestellen nicht die falsche Menge an Fußleisten.

Zusätzlich zu Ihren Messungen sollten außerdem mit etwa 10 Prozent Verschnitt rechnen. Je verwinkelter ein Raum ausfällt, umso höher ist der Verschnitt. Insgesamt sollten Sie aber eher eine Fußleiste mehr bestellen, um bei Schnittproblemen eine gewisse Reserve zur Verfügung zu haben.

Wie sollten Fußbodenleisten angebracht werden?

Um Fußbodenleisten an einer Wand zu befestigen, müssen Sie kein erfahrener Handwerker sein. Indem Sie die Fußleisten verkleben, nutzen Sie die einfachste Montagemöglichkeit. Zur Befestigung können Sie sowohl speziellen Montagekleber als auch doppelseitiges Klebeband verwenden.

Alternativ können Sie Fußbodenleisten auch mit Nägeln und Schrauben fixieren. Diese Befestigungsmethode besitzt den Vorteil, dass die Fußleisten eine sehr lange Haltbarkeit erhalten. Sie sollten allerdings ein gewisses Maß an handwerklichem Geschick mitbringen, wenn Sie diese Methode verwenden möchten.

Wenn Sie die Anbringung der Fußbodenleisten hingegen möglichst einfach gestalten wollen, können Sie praktische Clip-Systeme einsetzen. Bei dieser Methode befestigen Sie zunächst Leistenclips an der Wand. Anschließend stecken Sie die Fußbodenleisten auf die Clips und drücken diese fest.

Was zeichnet uns aus?

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Alle Fußleisten von Edelliving sind sowohl FSC- als auch PEFC-zertifiziert. FSC steht hierbei für gutes Holz aus einem guten Wald. Zertifizierte Produkte werden ausschließlich aus einer verantwortungsvollen Holzwirtschaft bezogen. PEFC steht ebenfalls für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und garantiert eine nachhaltige Waldbewirtschaftung. Für alle Produkte von Edelliving gelten somit nicht nur qualitativ hochwertige Standards, sondern ebenfalls Richtlinien, die die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz unterstützen.